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„Hinter jedem Käse steht eine Weide mit unterschiedlichen Grüntönen unter einem anderen Himmel“

Weiden
Die Auswahl

Jede Weide prägt eine einzigartige Sinneswahrnehmung, zuerst in der Milch und später im Käse. Die bedeutendsten Charaktermerkmale sind die Besonderheit der Gegend, der Boden, das Klima und die Vegetation; die bleibende Spuren in den Produkten dieser Erde hinterlassen.

Die erste Zutat zur Entstehung eines Pecorino mit Qualität ist die wild wachsende Grasdecke, auf der Hunderte von Schafen weiden.

Deshalb sucht die Caseificio Pinzani die Weiden und Schäfer, die die Milch zur Käseherstellung liefern, sorgfältig und aufmerksam aus.

Verwendet wird eine qualitativ hochwertige Milch, die ausschließlich aus dem Gebiet der sienesischen Cretelandschaft Sienesische Cretelandschaft – ein ganz eigentümliches, hügeliges Gebiet im Südosten von Siena. Sein Lehmboden setzt sich aus Sand- und Schlammablagerungen des ehemaligen Meeresbeckens zusammen. Der Erosionsvorgang dieses Bodens hat zahlreiche Einbuchtungen geschaffen, sog. „calanchi“ (Furchen) und „Biancane“, kleine kuppelförmige Hügel. Die Haupteigenschaft der Cretelandschaft ist eine noch hervorragende Natur, die typisch für diese Gegend ist. Ihre Farben wie das Grau der Lehmerde und das Gelb des Sulfats sind sehr ungewöhnlich.und der Balzelandschaft von Volterra Ein Gebiet mit charakteristischen Abgründen, die durch Berg- und Erdrutsche der Hügelabhänge entstanden sind; ausgelöst wurden diese durch die Erosion des Meteorwassers, das in die durchlässige Oberschicht der Sandablagerung des Hügels von Volterra eingedrungen ist, die Lehmschichten (wasserundurchläßig) weggeschwemmt und ständig zurückgesetzt hat, wodurch ein anschließender Bergrutsch auf Grund des Zusammenbruchs der darüber liegenden Sandschichten verursacht wurde. Dieses imposante Phänomen der Erosion ist seit einigen Jahrhunderten aktiv; durch ständiges Fortschreiten wurde sogar ein Teil der Etruskernekropole und der antiken S. Giusto al Botro-Kirche davon betroffen, um in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts endgültig von einem Erdrutsch mitgerissen zu werden. stammt; auf diesen Böden wachsen eine große Auswahl an unterschiedlichen wilden Kräutern, wie WermutKräuterpflanze der Korbblütler (Artemisia absinthium), mit gelben, runden Blüten und pelzigen Blättern., Serpentine, AckertrespeEin Gras, das Ähren mit harten „Haaren“ hervorbringt., KleeeEin Gras der Papilionacee-Familie (Trifolium incarnatum), das das ganze Jahr über wächst und von dem es zahlreiche Arten gibt, dreiblättrig, mit runden, roten, rosa, weißen oder gelben Blüten., verschiedene wild wachsende GräserFamilie der das ganze Jahr über wachsenden einkeimblättrigen Kräuter (Graminaceae) mit ähren- oder kolbenförmigem Blütenstand und einer körnerartigen Frucht, zu der u.a. das Getreide gehört., Süßdolde, Platterbse, Wiesenhornklee, WacholderEin Nadelstrauch aus der Familie der Zypressengewächse (Iumiperus communis), typisch für trockene Meeresgegenden und Gebirge, mit nadelförmigen und spitzen Blättern und kleinen runden, dunkelblauen, sehr aromatischen Früchten. und GartenthymianKrautartige, aromatische Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Thymus serpyllum), der Gattung Thymian..